Deine Website bekommt Besucher, aber kaum jemand klickt auf den Button oder nimmt Kontakt auf? Manchmal liegt das nicht am Angebot, sondern daran, wie du zur nächsten Handlung aufforderst.
Ein guter Call to Action macht deutlich, was Besucher als Nächstes tun können und welchen Vorteil sie davon haben. Dafür braucht es keine besonders kreativen Werbesprüche. Oft reichen wenige, gut gewählte Wörter.
Die folgenden Call to Action Beispiele zeigen dir, wie du Handlungsaufforderungen für Websites, Landingpages, Newsletter und Social Media verständlich formulierst.
Was ist ein Call to Action?
Ein Call to Action, kurz CTA, ist eine gezielte Handlungsaufforderung. Sie soll Menschen dazu bewegen, einen bestimmten nächsten Schritt zu machen.
Das kann beispielsweise sein:
„Jetzt kostenlos testen“
„Checkliste herunterladen“
„Unverbindliches Angebot anfordern“
CTAs begegnen dir auf Websites, in Werbeanzeigen, Newslettern und Social-Media-Beiträgen. Häufig erscheinen sie als auffälliger Button. Sie können aber auch als einfacher Text oder Link eingebunden sein.
Entscheidend ist, dass die gewünschte Handlung klar erkennbar ist.
Was macht einen guten Call to Action aus?
Ein überzeugender CTA muss nicht besonders originell sein. Viel wichtiger ist, dass er zur Situation und zur Erwartung deiner Besucher passt.
Achte auf diese fünf Eigenschaften:
Klare Formulierung: Verwende verständliche Wörter wie „Herunterladen“, „Ansehen“ oder „Testen“.
Erkennbarer Nutzen: „Kostenlose Vorlage herunterladen“ sagt mehr aus als „Hier klicken“.
Passende Handlung: Wer sich erst informiert, möchte möglicherweise noch nichts kaufen.
Wenige Wörter: Besonders auf Buttons funktionieren kurze, eindeutige Formulierungen.
Ehrliche Erwartungen: Versprich nur das, was Besucher nach dem Klick tatsächlich bekommen.
Ein Beispiel: Statt eines allgemeinen Buttons mit der Aufschrift „Mehr“ kannst du „Alle Funktionen ansehen“ verwenden.
Besucher wissen dadurch bereits vor dem Klick, was sie erwartet.
Call to Action Beispiele für verschiedene Anwendungsbereiche
Nicht jede Handlungsaufforderung verfolgt dasselbe Ziel. Während ein Blog seine Leser zu weiteren Inhalten führen möchte, soll eine Verkaufsseite möglicherweise einen Kauf oder eine Anfrage auslösen.
Diese 30 CTA-Beispiele kannst du für deine eigenen Inhalte anpassen.
Call to Action Beispiele für Websites und Buttons
Auf einer Website sollten Buttons möglichst genau beschreiben, wohin sie führen.
„Alle Leistungen ansehen“ – für Dienstleister mit mehreren Angeboten.
„Kostenlose Vorlage herunterladen“ – für Ratgeber und Download-Angebote.
„Preise und Leistungen vergleichen“ – für Übersichtsseiten.
„Passende Lösung finden“ – für Produktberater oder Auswahlhilfen.
„Jetzt Termin vereinbaren“ – für Beratungen und Dienstleistungen.
„Weitere Tipps entdecken“ – für Blogs und Ratgeberseiten.
Besonders bei Buttons lohnt es sich, auf allgemeine Begriffe wie „Weiter“ oder „Absenden“ zu verzichten, wenn eine konkretere Formulierung möglich ist.
Call to Action Beispiele für Landingpages
Landingpages verfolgen meistens ein bestimmtes Ziel: eine Anmeldung, Anfrage, Buchung oder einen Verkauf.
Passende Formulierungen sind:
„Jetzt kostenlose Demo starten“
„Unverbindliches Angebot erhalten“
„Meine Website prüfen lassen“
„Kostenloses Erstgespräch vereinbaren“
„Jetzt Zugang sichern“
„Alle Vorteile entdecken“
Welche Formulierung passt, hängt vom Angebot ab.
Bei einer Software kann „Kostenlose Demo starten“ sinnvoll sein. Für eine individuelle Dienstleistung ist dagegen „Unverbindliches Angebot anfordern“ häufig verständlicher.
Wichtig: Wenn du eine kostenlose Demo versprichst, sollte nach dem Klick auch tatsächlich eine kostenlose Demo verfügbar sein.
Call to Action Beispiele für Newsletter
Bei Newslettern geht es häufig darum, Leser zu einem weiterführenden Inhalt oder Angebot zu führen.
Diese Beispiele eignen sich für unterschiedliche Situationen:
„Den vollständigen Ratgeber lesen“
„Meine kostenlose Checkliste sichern“
„Neue Funktionen kennenlernen“
„Jetzt zum Webinar anmelden“
„Die aktuelle Vorlage herunterladen“
„Zum vollständigen Vergleich“
Ein Newsletter-CTA sollte direkt zum Inhalt der E-Mail passen.
Wenn du beispielsweise drei Tipps für bessere Bewerbungsschreiben vorstellst, ist „Alle Bewerbungstipps lesen“ naheliegender als ein allgemeines „Jetzt entdecken“.
Call to Action Beispiele für Social Media
Auf Instagram, Facebook, LinkedIn und Pinterest können CTAs auch zu Kommentaren, gespeicherten Beiträgen oder weiterführenden Artikeln motivieren.
Beispiele:
„Speichere dir die Checkliste für später.“
„Welcher Tipp hilft dir am meisten? Schreib es in die Kommentare.“
„Den vollständigen Beitrag findest du über den Link.“
„Teile den Beitrag mit jemandem, dem diese Tipps helfen könnten.“
„Entdecke weitere Beispiele im Ratgeber.“
„Schau dir die Schritt-für-Schritt-Anleitung an.“
Gerade auf Social Media sollte die Handlungsaufforderung möglichst natürlich zum Beitrag passen.
Nicht jeder Post braucht einen Verkaufsaufruf. Manchmal ist es sinnvoller, zum Weiterlesen oder Speichern anzuregen.
Call to Action Beispiele für Angebote und Verkäufe
Wenn sich Besucher bereits für ein Produkt interessieren, darf der CTA konkreter werden.
Geeignete Formulierungen sind:
„Jetzt für 29 € kaufen“
„Direkt zum Produkt“
„Jetzt online bestellen“
„Gewünschtes Paket auswählen“
„Sofortigen Zugang erhalten“
„Jetzt unverbindlich anfragen“
Hier ist besonders wichtig, dass Preis, Leistung und Bedingungen transparent sind.
„Sofortigen Zugang erhalten“ passt beispielsweise zu einem digitalen Produkt, das nach dem Kauf unmittelbar freigeschaltet wird.
Call to Action schreiben: So formulierst du bessere CTAs
Wenn du selbst einen Call to Action schreiben möchtest, beginne nicht mit dem Buttontext. Überlege zuerst, welche Handlung du erreichen willst.
1. Beschreibe den nächsten Schritt
Ein Besucher sollte nicht raten müssen, was nach dem Klick passiert.
Weniger aussagekräftigBesserHier klickenKostenlose Checkliste herunterladenMehrAlle Funktionen ansehenAbsendenBeratung anfragenLos geht'sKostenlosen Test startenDie verbesserten Formulierungen sind konkreter und vermitteln eine klarere Erwartung.
2. Stelle den Nutzen heraus
Menschen interessieren sich nicht nur dafür, was sie tun sollen. Sie möchten wissen, was sie davon haben.
Statt „Jetzt anmelden“ könntest du beispielsweise „Kostenlose Tipps per E-Mail erhalten“ schreiben.
Der Vorteil wird dadurch direkt sichtbar.
3. Passe den CTA an die Kaufbereitschaft an
Nicht jeder Besucher ist bereit, sofort Geld auszugeben.
Auf einem informativen Blogartikel passen CTAs wie „Weitere Beispiele ansehen“. Auf einer Produktseite kann dagegen „Jetzt kaufen“ die richtige Wahl sein.
Entscheidend ist, an welchem Punkt sich deine Besucher gerade befinden.
4. Platziere CTAs an sinnvollen Stellen
Ein CTA sollte dort erscheinen, wo Besucher ausreichend Informationen für ihre Entscheidung haben.
Auf längeren Verkaufsseiten können mehrere Handlungsaufforderungen sinnvoll sein, etwa nach der Produktbeschreibung und am Ende der Seite.
Achte darauf, dass die Buttons gut erkennbar sind und sich auch auf dem Smartphone problemlos bedienen lassen.
5. Teste verschiedene Formulierungen
Ein guter CTA entsteht nicht immer beim ersten Versuch.
Du kannst beispielsweise „Kostenlos testen“ mit „Demo starten“ vergleichen. Ändere möglichst nur eine Sache gleichzeitig und beobachte, welche Version häufiger zur gewünschten Handlung führt.
Entscheidend sind nicht allein die Klicks, sondern auch die Ergebnisse danach: Anmeldungen, Anfragen oder Käufe.
Häufige Fehler bei Call-to-Actions
Auch kleine Formulierungsfehler können dazu führen, dass Besucher unsicher werden oder nicht reagieren.
Diese Fehler solltest du vermeiden:
Zu ungenau: „Hier klicken“ erklärt nicht, was den Besucher erwartet.
Zu viele Möglichkeiten: Mehrere gleich auffällige Buttons mit unterschiedlichen Zielen können die Entscheidung erschweren.
Unpassende Versprechen: Ein vermeintlich kostenloses Angebot sollte nicht unerwartet zur Bezahlung führen.
Zu viel Druck: Künstliche Verknappung und übertriebene Dringlichkeit können Vertrauen kosten.
Schlechte Sichtbarkeit: Ein unauffälliger Button wird möglicherweise übersehen.
Falscher Zeitpunkt: Wer gerade einen Ratgeber liest, möchte vielleicht erst mehr erfahren, bevor er etwas kauft.
Ein CTA allein macht aus einem schlechten Angebot kein gutes. Auch der Inhalt der Seite, die Zielgruppe und das Vertrauen in den Anbieter spielen eine wichtige Rolle.
Fazit: Gute Call-to-Actions müssen nicht kompliziert sein
Ein überzeugender Call to Action sagt klar, was Besucher tun können und welchen Nutzen der nächste Schritt bietet.
Ob Website, Newsletter oder Verkaufsseite: Kurze, verständliche Formulierungen funktionieren oft besser als kreative, aber unklare Werbesprüche. Welche Variante tatsächlich mehr Klicks oder Käufe bringt, solltest du anhand deiner eigenen Ergebnisse prüfen.
Wähle jetzt drei passende CTA-Beispiele aus diesem Beitrag aus und teste, welche Formulierung auf deiner Website am besten funktioniert.
